Hospizleben aus der Katzenperspektive

19. Oktober 2019 - Bequeme Dokumente

Wieder einmal melden sich für euch, liebe Leser, Kätzchen Smokey und Kater Findus!

Nun ist das Hospiz in der Jenaer Paul-Schneider- Straße schon über 4 Monate unser Zuhause.

Vieles hat sich für uns, aber auch für alle anderen Mitarbeiter hier inzwischen verändert.

Zahlreiche Gäste sind in dieser Zeit eingezogen, aber leider auch von uns gegangen. Wir durften dabei sein,

als sich Mitarbeiter und Angehörige zur 1. Gedenkfeier noch einmal an alle hier verstorbenen Gäste erinnern konnten. Bei einigen von ihnen haben Smokey und ich so lange am Bett gewacht, bis sie die Augen für immer geschlossen haben.

Aber es gab auch Zeiten, in denen wir gerade nicht von den Gästen gebraucht wurden. In solchen Momenten haben wir uns die wärmsten, bequemsten Plätze ausgesucht. Meine Schwester Smokey liegt dann immer bei Anne, unserer Sekretärin im ambulanten Teil des Hospizes. Sie hat extra ein Körbchen auf ihrem Schreibtisch.

Und ich finde es am schönsten in der Ablage der Dokumente im Dienstzimmer der Schwestern.

Ihr seht also, es geht uns katzenmäßig gut hier.

Bis bald mal wieder!

Euer Findus 



6. September 2019 - Eine Seefahrt die ist lustig,...

Ein herzliches Miau, ihr lieben Leser!

Zum Glück ist jetzt endlich unsere "Katzensekretärin" wieder da und wir können euch weiter schreiben, was hier im Hospiz so läuft.

Über ein halbes Jahr hat das Haus seine Türen nun schon geöffnet und das ganze Hospizteam arbeitet auf Hochtouren für ihre Gäste und deren Angehörige.

Deshalb war für viele von ihnen jetzt auch mal eine kurze Pause angesagt. Aber was machen unsere verrückten Mitarbeiter? Die ruhen sich nicht aus, die gehen mit dem Schlauchboot paddeln.

"Aktive Erholung" haben sie uns erzählt.

Und es soll toll gewesen sein. Vom Gries in Jena ging´s übers Wasser bis nach Porstendorf. 13 Man in einem Boot. Die hatten einen Spaß, wie man auf den Bildern unschwer erkennt. Und sie kamen mit neu getankter Kraft hier an. Wenn das nicht hilft für die nächsten Arbeitsaufgaben.



19. August 2019 - Chaos bei der Chefin und anderswo

Darf ich vorstellen:

Das ist Christiane oder Frau Klimsch.

Sie ist unsere Chefin hier im Hospiz. Und sie mag uns Katzen sehr gern.

Und wir? Wir nutzen das natürlich aus, sooft es geht, holen uns Streicheleinheiten, besetzen ihren Stuhl oder randalieren auf ihrem Schreibtisch.

Das ist ein herrliches Katzenleben.